Weisswein Hofgut Gönnheim Grauburgunder trocken 2019 – Hofgut Gönnheim

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Lieferzeit: 2 Wochen

Hofgut Gönnheim

Der Hofgut Gönnheim Grauburgunder funkelt in strohgelber Farbe aus dem Glas. Ohne großes Schwenken strömen sofort Aromen von Äpfeln, Birnen, Haselnuss und eine feine Mineralität in die Nase. Mit viel fruchtiger Fülle, Saftigkeit und mineralischem Grip legt sich der Grauburgunder auf die Zunge und verspricht einen immensen Trinkfluss. Frisch und mit einem schönen Spannungsbogen mündet er in einem langen Finale.

Daten:

Lieferzeit: 2 Wochen

Land: Deutschland – Pfalz

Rebsorte: Grauburgunder
Geschmack: trocken
Schon trinkbar: sehr gut
Vorher öffnen: nein
Trinkreif ab: jetzt
Lagerfähig bis: 2023
Trinktemperatur: 6-11°C
Alkoholgehalt: 12.5% Vol.
Allergenhinweis: enthält Sulfite
Inverkehrbringer: Hofgut Gönnheim Ludwigstraße 52 67161 Gönnheim Deutschland, Kontrolle durch: DE-ÖKO-022

Rebsorte

Grauburgunder

Geschmack

trocken

Schon trinkbar

sehr gut

Vorher öffnen

nein

Trinkreif ab

jetzt

Lagerfähig bis

2023

Trinktemperatur

6-11°C

Alkohlgehalt

12,5% Vol.

Alergenhinweis

enthält Sulfite

Inverkehrbringer

Hofgut Gönnheim ~ Deutschland

Das Hofgut Gönnheim besteht bereits seit mehr als 14 Generationen und ist damit eines der ältesten familienbetriebenen Weingüter der Pfalz. Gönnheim liegt in der Nähe von Bad Dürkheim am Rande der Deutschen Weinstraße. Seit 1607 betreibt die Familie Blaul hier Weinbau auf ehemaligen geistlichen Gütern. Begonnen hat damit Johann Heinrich Blaul, der kurpfälzischer Hofkellermeister war und den Hof zu Heidelberg belieferte. Heute wird das Hofgut Gönnheim von Lukas Kesselring betrieben.

Weinbau seit 400 Jahren

Wie tief die Region in und um Gönnheim mit dem Weinbau verwurzelt ist, beweist eine Urkunde aus dem Jahr 771 n. Chr., die nicht nur eine Übereignung von Ländereien an die Klöster Lorsch und Fulda beinhaltet, sondern auch Erwähnungen über weinbauliche Tätigkeiten in dieser Ortschaft. Tatsächlich geht die Tradition jedoch noch weiter zurück. So fand man 2001 beispielsweise Reste spätantiker Siedlungen, welche an wichtigen Heer- und Handelsstraßen lagen, die Mainz, Worms und Speyer mit der Haardt-Region verbanden. Die Lage im Mittelhaardt ist deshalb so hervorragend für Weinbau geeignet, weil Gönnheim im sogenannten Regenschatten des Gebirges liegt, was bedeutet, dass sich die aufsteigenden Wolken auf der gegenüberliegenden Seite abregnen, bevor sie auf der anderen Seite nur noch gemäßigten, für Weintrauben jedoch idealen, Niederschlag verbreiten. Der nahegelegene Rhein und die relativ hohe Sonnenintensität tragen ihr Übriges bei. Hinzu kommt eine einzigartige Bodenvielfalt, die von Buntsandstein und Schiefer über Lehm bis hin zu Kalk und Löss reicht.

Diese Szenerie betritt um 1600 Johann Heinrich Blaul und beliefert von den – zu jenem Zeitpunkt bereits säkularisierten – Ländereien aus den kurpfälzischen Adel. Der erlesene Geschmack seiner Weine machte schnell die Runde, sodass es ihm gelang, innerhalb der ohnehin prädestinierten Weinbaugegend nochmals ein Kleinod hervorzubringen. 1630 übertrug man ihm die Güter, welche seither als Basis zur Weinherstellung für die darauffolgenden Generationen dienten. Zwischenzeitlich gab es immer wieder mal ein paar Rückschläge – beispielsweise die Zerstörung des Guts während des Dreißigjährigen Kriegs oder ein Brand im Jahr 1963 – doch die Leidenschaft für den Wein ging daraus stets nur gestärkt hervor, sodass bis heute diese Tradition fortgesetzt wird. Unter Alfred Blaul (1913-1988) und seiner Frau Irmgard wurde das Hofgut in Sachen Wein sogar erweitert, Ackerflächen hingegen wurden verpachtet und das Nutzvieh verkauft, außerdem wurde der Flaschenweinverkauf ausgebaut. Neben der Weinproduktion betreibt die Familie in Gönnheim außerdem ein Restaurant sowie ein Gästehaus, wo man auch vor Ort die pfälzischen Spezialitäten genießen kann.

Pfälzer Originale

Obwohl durch modernste Technologie und neuste weinbauliche Expertise stets mit der Zeit gegangen wird, lautet die oberste Devise des Hofguts, „Weinen ihre Identität zu lassen und sie nicht zu designen“. Timing, Qualitätslese und über 400 Jahre weinbauliche Erfahrung sind dabei wichtiger als schwankende Trends. Hinzu kommt seit dem Jahr 2000 ein verstärktes Umweltbewusstsein, wovon die Mitgliedschaft im KUW, dem „Kontrolliert umweltschonender Weinbau Pfalz e.V.“, zeugt. Ausgebaut wird bevorzugt in Holz und Edelstahl. Bis heute wird dafür der altehrwürdige Gewölbekeller aus dem späten 17. Jahrhundert verwendet. Das Resultat sind Pfälzer Originale, getragen von ihrer fruchtigen Fülle, ausgeprägter Saftigkeit und mineralischer Griffigkeit, dabei stets erfrischend und elegant. Neben den Reinsortern sind auch die Cuvées „Roter Fasan“ und „Weißer Fasan“ im Portfolio vertreten, welche die Highlights aus den jeweiligen Trauben miteinander verschmelzen.

Hofgut Gönnheim im Überblick

Rebsorten: Schwarzriesling, Spätburgunder, Dornfelder, Riesling, Weißburgunder, Grauburgunder, Sauvignon, Regent, Merlot, St. Laurent, Shiraz, Dornfelder, Auxerrois, Chardonnay, Müller-Thurgau, Gewürztraminer
Weinberge: ca. 16 ha in und um Gönnheim
Ertrag: durchschnittlich 6.500 l/ha
Lagen: Deidesheimer Hofstück, Gönnheimer Sonnenberg, Gönnheimer Mandelgarten, Dürkheimer Feuerberg

Anbauregion Hofgut Gönnheim

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